Milchpreis: Der Staat ist gefragt!

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Aus der Sicht der Verbraucher*innen ist es auf den ersten Blick erfreulich, dass bei der Milch ordentlich Cents gespart werden können.
Aber es ist schlicht nicht Verhältnismäßig, dass Milch als ein tierisches Produkt schon billiger zu kaufen ist als so manches Mineralwasser.

Es offenbart ein großes Problem und zeigt, dass der oft beschworene Markt dies nicht regeln kann – vor allem nicht gerecht! Das Angebot ist zu hoch, das Stimmt. Aber warum? Die großen Landwirtschaftsbetriebe, getrieben von dem von übermächtigen Supermarktketten gedrückten Preisen, vergrößern sich, um über einen größeren Absatz wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen und die kleineren Betriebe gehen unter.
Das muss nicht sein und ist alles andere als gerecht!
Da hilft auch kein großer Export ins Ausland, denn das treibt den Produktionsexezess weiter an und dies drückt wiederum den Milchpreis weltweit und verschlechtert die Situation kleiner Milchbäuerinnen*- und Bauern in weniger stark aufgestellten Ländern EU- und Weltweit.
In diese Fehlwirkung des Marktes muss nachhaltig auf dem richtigen Wege durch den Staat eingegriffen werden!
Es darf jedoch nicht zu reinen Subventionsmaßnahmen kommen, die nur die Existenz der kleineren Höfe hinauszögert.

Es muss vor allem unter Einflussnahme in das Handeln der Supermarktketten darauf hingewirkt werden, dass eine Preisstabilisierung herbeigeführt wird und die Expansion somit in der Milchwirtschaft zurück gefahren wird.

Nur so können kleinere Milcherzeuger*innen mit größeren Betrieben, sowie mit den Molkereien und Supermärkten bestehen und gut leben.

1 Kommentar auf “Milchpreis: Der Staat ist gefragt!

  1. Aber vielleicht gibt es auch pflanzliche Alternativen zu Milch und wir erkennen die Haltung von Tieren als das was es ist, ein Ausbeutungssystem, welches aus reinen Genussgründen besteht und keine Notwendigkeit darstellt. Gilt dies nicht, gerade aus jungsozialistischer Sicht, zu hinterfragen und schließlich zu überwinden?

    Aber genauso wie die Kritik am Kapitalismus setzt auch diese Kritik die Beschäftigung mit kritischen Gedanken von Autor*innen voraus

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